Willkommen auf meiner Seite für Wildlife-Fotografie

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Hi, ich bin Daniel und ich beschäftige mich nun seit ungefähr fünf Jahren mit der Wildlife-Fotografie. Besonders interessieren mich dabei Vögel und Pflanzen sowie neuerdings Reptilien. Zur Wildlife-Fotografie bin ich zum einen durch meine studienbedingten Reisen nach Subsahara-Afrika gekommen. Damals ärgerte ich mich häufig, dass ich keine ordentliche Kamera hatte, um die vielen großartigen Momente mit den wildlebenden Tieren einzufangen. Zum anderen begann ich mich 2015 mehr und mehr für unsere heimische Avifauna zu interessieren. Einer der ersten Vögel, den ich so richtig wahrnahm, war ein Buchfink, der auf meinem alltäglichen Weg zur Universität immer an der gleichen Stelle saß und seinen markanten Ruf von sich gab. Ich begann mich zu fragen, was das für ein Vogel ist. Immer öfters entdeckte ich dann Vogelarten, die ich nicht kannte. Deshalb kaufte ich mir bald eine Kamera und später ein Teleobjektiv, um die verschiedenen Arten besser identifizieren zu können. Nach und nach wollte ich auch ansprechende Bilder machen können und beschäftigte mich mehr und mehr mit der Vogelfotografie. Heute kann ich kaum an einem Vogel vorbeigehen, ohne herausgefunden zu haben, um welche Art es sich handelt – zum Glück reicht mir da inzwischen meistens schon ein kurzer Blick oder auch der Gesang.

Was allerdings bei der Vogelfotografie und allgemein der Wildlife-Fotografie am wichtigsten ist, ist Zeit und Geduld. Nur wer geduldig, ruhig und bedacht an die Sache herangeht, kann hier Erfolg haben. Da ich gerade promoviere und das sehr viel Zeit und vor allem Nerven kostet, gibt es bei der Fotografie mal mehr und mal weniger produktive Phasen. Allerdings denke ich, dass das die meisten ambitionierten „Hobby“-Fotografen kennen werden. Nichtsdestotrotz ist es auch eine Tätigkeit, die mich immer wieder den Alltagsstress vergessen lässt und es gibt wenig schöneres als nach einer erfolgreichen Tour, mit tollen Begegnungen und Beobachtungen, müde und erschöpft nach Hause zu kommen und seine Bilder zu sichten!

Ethischer Standard in der Wildlife-Fotografie

Was mir bei der Fotografie sehr wichtig ist, ist Transparenz und die Einhaltung bestimmter ethischer Regeln. So lehne ich folgende Methoden ab, die leider nicht selten in der Wildlife-Fotografie zum Einsatz kommen:

  • Blitzen von Wildtieren bzw. Tieren überhaupt

  • direktes Ansitzen vor Bruthöhlen bzw. Nestern gefährdeter Tierarten (mit einigen wenigen Ausnahmen)

  • Anfassen und Drapieren von Wildtieren (staged photography)

  • Workshops mit „gezähmten“ Tieren

  • Verwendung von Klangattrappen

Für diejenigen, die sich mehr mit dem Thema Ethik in der Wildlife-Fotografie auseinandersetzen möchten, habe ich hier zwei interessante Artikel:

https://www.nationalgeographic.com/animals/2019/07/ethical-wildlife-photography/

https://www.photoblog.com/learn/wildlife-photography-ethics-guide/

Fotoausrüstung

 

Zum Fotografieren nutze ich meine beiden Nikon-Kameras D500 und D850. Ich bin von beiden Kameras hellauf begeistert und kann sie nur weiterempfehlen. Begonnen habe ich aber auch recht klein mit einer Nikon D3100. Doch mit der Zeit wollte ich einfach eine bessere Bildqualität, schnelleren Autofokus und mehr Einstellmöglichkeiten sowie - wahnsinnig hilfreich für Makro - einen Klappdisplay. Als Objektive nutze ich inzwischen vor allem das Nikon 500mm f4 ED VR sowie für Makro das 150mm 2.8 von Sigma. Die meisten Bilder hier sind allerdings noch mit dem Nikon 200-500mm f5.6 entstanden. Erst Anfang 2021 bin ich auf die Festbrennweite umgestiegen.

Kontakt

Ich freue mich über Euer Feedback. Schreibt mir dazu einfach auf djakli.photography@gmail.com oder besucht meine Facebook-Seite.

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